11. März 2010

Passende Tischdekoration für eine Weinprobe

Eine private Weinprobe ist meist ein ausgesprochenes Vergnügen. In der Regel lädt man sich ein paar gute Freunde ein, die man nicht eben jeden Tag sieht. Dann hat man neben dem Verköstigen der guten Weine auch viel zu erzählen. Seinen Freunden kredenzt man dann gern seine Lieblingsweine.

Da man die Geschmäcker meist kennt und die Freunde auch bereitwillig den Geschmack des Gastgebers beglückwünschen, sind eigentlich alle Ingredienzien eines schönen Abends bereits vorhanden. Da man natürlich als Gastgeber immer den Eindruck erwecken will, dass man sich besonders viel Mühe bei der Vorbereitung des Abends gemacht hat, bleibt z.B. mit der Tischdekoration ein weites Feld, mit dem man sich etwas profilieren kann.
Dies sollte man freilich eher mit Humor und durchaus sportlich betrachten und nicht zwingend erwarten, dass sich die Freunde in Zukunft immer gegenseitig übertrumpfen. Für einen gemütlichen Weinabend kann man z.B. die verschiedenen Weine griffbereit in einer schönen Weinkiste drapieren. Wenn man dann auf dem Tisch noch einen gefühlten Eimer mit Korken ausschüttet, dann hat man schon einmal einen passenden Rahmen geschaffen.
Das sieht toll auch und die Gäste können sich immer einen Korken als Handschmeichler greifen. Wenn man dann noch eine zum Thema passende Serviette reicht, dann werden die Gäste sich sicher freuen, dass der Gastgeber mit soviel Liebe zum Detail den Abend vorbereitet hat. Es bieten sich sicher Servietten mit Weinmotiven an. Wenn der Wein aus einer bestimmten Region kommt, dann kann die Serviette natürlich auch hierauf abgestimmt werden.
Besonders wenn nur Männer anwesend sind, dann wird man mit einer derart ausgefeilten Tischdekoration mächtigen Eindruck machen!

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3 Kommentare

1. Weinbauer schrieb am 09. Mai 2010 um 19:03

der Phantasie sind bei der Deko keine Grenzen gesetz. Hauptsche ist nur, dass sie nicht vom wichtigsten, vom Wein ablenkt…

2. FWS schrieb am 02. Juni 2010 um 11:14

Ich finde, dass die Präsentation der Weine ebenfalls einiges hermachen kann. Sie einfach den Tisch zu stellen, ermöglicht es zwar jedem Gast den Wein einmal in die Hand zu nehmen, aber wirkt doch sehr simpel. Wenn dagegen ein kleiner Tisch oder Ähnliches zur Hand ist, kann man darauf die Flaschen (sortiert) aufstellen oder die Dekoration (die empfohlene Weinkiste) platzieren. Dadurch wird der Wein gewürdigt, ist griffbereit und steht trotzdem nicht (frontal) “im Weg”.

3. Georg schrieb am 04. Juni 2010 um 17:21

Eine tolle “Verpackung” für Weine bei Blindverkostungen sind zum Beispiel Kopien von der Landkarte aus deren Region der Wein stammt.

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